Sonntag, 29. März 2009

social fiction

*freu*
ich bin so froh, diesen Begriff bei Karit in ihrem Artikel Matriarchatsforschung gefunden zu haben!
Das ist genau das Genre, in dem die Geschichte, an der ich mehr oder weniger kontinuierlich arbeite, angesiedelt ist.

Hier übrigens der Link zum Wikipediaartikel, der den Begriff erklärt.

Jetzt wo ich wie, wo mein Projekt angesiedelt ist, kann ich besser planen *g*

Mittwoch, 25. März 2009

ich bin

schwanger in der 20. Woche.
Das Kind im Bauch ist sehr aktiv und ich bin fasziniert, dass in mir ein neuer Mensch heran wächst.

Langsam lebe ich mich auch hier ein.
Letztens wurde mir bewußt, dass wenn ich einige Jahre hier gelebt habe und mich verwurzelt habe, dass das Berlin, in das ich zurückkehren würde, nicht das Berlin ist, welches ich verlassen habe.

Im Zuge der schwangerschaftlichen Übelkeiten und Schwindelbeschwerden hat meine Arbeit ziemlich gelitten. Außerdem hat das Kind einiges von meinen Schilddrüsenhormonen für sich benötigt und ich mußte meine Dosis herhöhen. Seit einiger Zeit fühle ich mich wieder fit und tatkräftig.

Den Haushalt teilen der Mann und ich jetzt wieder vernünftig. Wir haben einen richtigen Plan aufgestellt, in dem die Putzarbeiten und die/der Verantwortliche aufgelistet ist *g*
das WE bleibt frei. Endlich. Am Samstag hatten wir beide nie Lust was zu machen.
Es war so einfach in das Rollenmuster - Mann bringt die Kohle nach Hause, Frau macht den Haushalt zu fallen, dass ich jetzt noch entsetzt bin, dass ich - die ich nieee in diese Falle laufen wollte, da rein geraten bin. Das schlimme ist auch, dass der Mann das auch nicht wollte und trotzdem ist es passiert.

Ich stellte mir die Frage, was will ich dem Kind eigentlich vorleben? Ich bin eine freie, selbständige Frau, die mit einem Mann verheiratet ist, wenn ich danach lebe, weiß ich, dass es der richtige Weg ist. Allerdings bin ich schockiert von mir, wenn ich aus Bequemlichkeit (!) dazu neige, mich unterzuordnen! Es scheint im ersten Augenblick der leichtere Weg zu sein, bis ich dann feststelle, dass es meine Sackgasse ist.

Beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass es bei Berufsbezeichungen nicht so einfach ist, Mann und Frau miteinzubiehen. Ich mein, ich will keinen politisch korrekten Fachaufsatz schreiben, aber ich will nicht die Frauen in den Männerbezeichnungen und die Männer in den Frauenbezeichnungen verschwinden lassen. Also meine Lösung: ich schreib nie unspezifisch die Buchhändlerinnen oder die Buchhändler sondern entweder die Buchhändlerin oder der Buchhändler. Je nachdem, wer grad was macht.

Donnerstag, 15. Januar 2009

schön ist,

wenn sich eine Geschichte immer klarer abzeichnet und ich feststellen konnte, dass eine bisher zu wenig beachtete Figur sehr wichtig wird und die Geschichte ins Gleichgewicht zurück bringt.

bisher geschafft:
1 tote Hauptfigur
2 lebende Hauptfiguren
3 wichtige Nebenfiguren

Plot existiert noch in zu groben Zügen und aber die Handlung wird deutlicher s.o.

Mittwoch, 5. November 2008

schreiben

Blau

die Tinte

fließt aufs Papier

ich schreibe Wörter langsam

Sprache

Montag, 27. Oktober 2008

3 Scheiben

3Scheiben
(c) Motherpeace-Tarot von Karen Vogel und Vicky Noble

Sonntag, 12. Oktober 2008

Schottlandimpressionen

bin schon lange wieder in D. In Schottland war es super schön. Die Highlands sind einfach nur beeindruckend. Goße, massive Bergrücken, kaum Menschen. Stille.
Wir werden auf jeden Fall nochmal hinfahren.

Das ist Glen Croe: Duch dieses Tal sind wir gewandert.
glen_croe

An diesem Tal haben wir gepicknickt und die Natur genossen.
tal

Zu diesem Tal führte ein magischer, steiniger, enger Weg, der sich dann urplötzlich mit Blick in dieses abgelegene nur fußläufig erreichbare Tal öffnete. Um zu dem Wasserfall zu gelangen, mußten wir über eine Seilbrücke! D.h. ein Seil für die Füße und darüber links und rechts zwei Seile für die Arme.
wasserfall

Jetzt kommen noch zwei Bilder von der Ruine einer Kathedrale. Ein schöner Ort. Die gewachsenen, starken immer noch existierenden Bäume und die Kathedrale, deren Ruine von ihrer einstigen Größen und Bedeutsamkeit erzählen.
dryburg_abbey_1


dryburg_abbey_2

Freitag, 5. September 2008

auf nach Schottland

so jetzt geht's nach Schottland *freu*, bis demnächst

Donnerstag, 4. September 2008

1. Aufbautag

Fünf Tage lang gefastet. Die größte Herausforderung war, nicht gestern abend mit dem Essen anzufangen.
Die wichtigste Erkenntnis: mein Körper braucht und will keine Nahrung, aber mein Kopf entwickelt Gier (Gelüste kann ich dazu leider nicht sagen.).
Beim gestrigen Gang durch die Arkaden - links Eis, rechts Fisch, dann noch ein Café mit leckerem Kuchen. Die Gerüche ohje, das war echt hart. Aber ich habs geschafft und der Mann ebenso.
Heute früh gabs dann Apfel mit Haferflocken, um den Magen und den Stoffwechsel langsam wieder aufs Essen umzustellen.
Das das nicht-Essen vom Körper her so leicht geht, hätte ich niee gedacht. Hab mich ja schon voll mit Kreislaufproblemen, Magenschmerzen und Schlappheit auf dem Sofa liegen sehen. Aber nichts von alldem ist passiert.
Also, wer sein Eßverhalten umstellen will - einen radikaleren Einschnitt als das Fasten kann ich mir nicht vorstellen. Für mich hab ich außerdem mitgenommen, dass ich bezüglich des Essens nicht auf das Hören kann, was mir mein Kopf sagt (und mein Kopf ist so laut, dass er meinen Körper spielend übertönt), sondern dass ich lernen muss die Körpersignale besser wahrzunehmen. Drückt mir die Daumen, dass ich das schaffe.

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