deshalb erst mal nix neues, den Kleinen rumtragen und die Zeiten mit ihm genießen :-)
Labyrinthtänzerin - 15. Jan, 17:22
Wenn ich die verschiedensten Zeitschriften für Eltern mit Babys lese, dann fallen mir in letzter Zeit zwei Themenbereiche auf, die als Artikel in ein- und derselben Ausgabe einer Zeitschrift standen.
Zuerst kommt der Artikel von der überforderten Mutter mit Baby, die in Still-/Flaschen-, Wickel- und Haushaltsstreß aufpassen muss, dass sie nicht in ein depressives Burn-out fällt. Abgerundet werden diese Artikel von Adressen, an die frau sich wenden kann, um Hilfe zu bekommen.
Danach kommt der Artikel von den tollen Vätern in Elternzeit, die glücklich sind, ihre Zeit mit dem Baby verbringen zu können und darüber ihrer Frau, die das Geld verdient, den Haushalt abzunehmen.
?????
Labyrinthtänzerin - 11. Dez, 00:36
inzwischen habe ich die Idee für meinen Roman umgeplant, aufgebaut und bin immer noch nicht so weit, dass ich mich einfach hinsetzen und schreiben könnte.
Ich frage mich, ob es auch den Beruf der Schriftplanerin und nicht nur den der Schriftstellerin gibt.
Labyrinthtänzerin - 24. Nov, 14:06
In der ersten Zeit sollte der Kleine in seiner Wiege neben unserem Bett schlafen. Fand er aber total doof. Hatte ich Angst, dass er vergisst zu atmen? Nun nachdem ich in den ersten Stunden zu Hause (Ende Juli) gehört hatte, wie laut und ausdauernd er tottern konnte, hatte ich diese Angst nicht mehr. Er schlief dann im Kinderwagenteil in unserem Bett. War aber auch umständlich ihn da zum Stillen rauszuholen.
Seit zwei Wochen schläft er jetzt direkt beim Mann oder bei mir. Trotz der Warnungen wegen Kindstod seitens Klinik fühlen wir uns so besser und der Kleine erst recht. Seitdem schläft er auch zwischen 4 und 6 Stunden am Stück. Jedenfalls in der ersten Hälfte der Nacht. Danach werden die Abstände kürzer.
Labyrinthtänzerin - 30. Okt, 10:47
Ich habe schon ewig nichts mehr geschrieben, wie ich aufgrund einer lieben Mail von der
Bärin herausfand.
Die letzten Schwangerschaftswochen habe ich im Krankenhaus wegen einer Zervixinsuffizienz verbracht. Liegen. Liegen und nochmals Liegen. Als die sehr kritischen Schwangerschaftswochen geschafft waren - die 30+0 haben M. und ich mit Eis gefeiert, wurde ich dann bei 33+1 entlassen. Der kleine Junge hatte es aber doch eiliger und kam dann Mitte Juli zur Welt - immer noch über 5 Wochen zu früh. Gleich nach der Geburt wurde er sofort vom Kinderarzt untersucht, ich bekam ihn dann für ein paar Minuten, bevor er in das Kinderkrankenhaus gebracht wurde. Dort blieb er insgesamt zwei Wochen.
Er ist nun über 11 Wochen alt und auch wenn ich im Krankenhaus mir oft gewünscht hätte, nicht dort zu liegen, bin ich für jeden Tag dankbar, den ich in der Frauenklinik lag und der ihm auf der Frühchenstation erspart geblieben ist. Keine Frage - die Leute Schwestern, Ärztinnen und Ärzte und das Servicepersonal sind alle sehr nett und wissen, was sie tun, aber die Angst und Sorge und die Trennung vom Kind waren belastend. Ich bin froh, dass wir zu Hause sind.
Labyrinthtänzerin - 2. Okt, 13:37
*freu*
ich bin so froh, diesen Begriff bei Karit in ihrem Artikel
Matriarchatsforschung gefunden zu haben!
Das ist genau das Genre, in dem die Geschichte, an der ich mehr oder weniger kontinuierlich arbeite, angesiedelt ist.
Hier übrigens der Link zum
Wikipediaartikel, der den Begriff erklärt.
Jetzt wo ich wie, wo mein Projekt angesiedelt ist, kann ich besser planen *g*
Labyrinthtänzerin - 29. Mrz, 20:12
schwanger in der 20. Woche.
Das Kind im Bauch ist sehr aktiv und ich bin fasziniert, dass in mir ein neuer Mensch heran wächst.
Langsam lebe ich mich auch hier ein.
Letztens wurde mir bewußt, dass wenn ich einige Jahre hier gelebt habe und mich verwurzelt habe, dass das Berlin, in das ich zurückkehren würde, nicht das Berlin ist, welches ich verlassen habe.
Im Zuge der schwangerschaftlichen Übelkeiten und Schwindelbeschwerden hat meine Arbeit ziemlich gelitten. Außerdem hat das Kind einiges von meinen Schilddrüsenhormonen für sich benötigt und ich mußte meine Dosis herhöhen. Seit einiger Zeit fühle ich mich wieder fit und tatkräftig.
Den Haushalt teilen der Mann und ich jetzt wieder vernünftig. Wir haben einen richtigen Plan aufgestellt, in dem die Putzarbeiten und die/der Verantwortliche aufgelistet ist *g*
das WE bleibt frei. Endlich. Am Samstag hatten wir beide nie Lust was zu machen.
Es war so einfach in das Rollenmuster - Mann bringt die Kohle nach Hause, Frau macht den Haushalt zu fallen, dass ich jetzt noch entsetzt bin, dass ich - die ich nieee in diese Falle laufen wollte, da rein geraten bin. Das schlimme ist auch, dass der Mann das auch nicht wollte und trotzdem ist es passiert.
Ich stellte mir die Frage, was will ich dem Kind eigentlich vorleben? Ich bin eine freie, selbständige Frau, die mit einem Mann verheiratet ist, wenn ich danach lebe, weiß ich, dass es der richtige Weg ist. Allerdings bin ich schockiert von mir, wenn ich aus Bequemlichkeit (!) dazu neige, mich unterzuordnen! Es scheint im ersten Augenblick der leichtere Weg zu sein, bis ich dann feststelle, dass es meine Sackgasse ist.
Beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass es bei Berufsbezeichungen nicht so einfach ist, Mann und Frau miteinzubiehen. Ich mein, ich will keinen politisch korrekten Fachaufsatz schreiben, aber ich will nicht die Frauen in den Männerbezeichnungen und die Männer in den Frauenbezeichnungen verschwinden lassen. Also meine Lösung: ich schreib nie unspezifisch die Buchhändlerinnen oder die Buchhändler sondern entweder die Buchhändlerin oder der Buchhändler. Je nachdem, wer grad was macht.
Labyrinthtänzerin - 25. Mrz, 08:52
wenn sich eine Geschichte immer klarer abzeichnet und ich feststellen konnte, dass eine bisher zu wenig beachtete Figur sehr wichtig wird und die Geschichte ins Gleichgewicht zurück bringt.
bisher geschafft:
1 tote Hauptfigur
2 lebende Hauptfiguren
3 wichtige Nebenfiguren
Plot existiert noch in zu groben Zügen und aber die Handlung wird deutlicher s.o.
Labyrinthtänzerin - 15. Jan, 11:57